Konzept

Das pädagogische Konzept der IGS Mutterstadt

Unsere Schwerpunkte:

 

Klicken Sie sich durch, um sich über die einzelnen Schwerpunkte zu informieren.

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  • GEMEINSAMES LERNEN IN EINER TEAMSCHULE

    Wenn einer alleine träumt, so bleibt es nur ein Traum. Wenn viele gemeinsam träumen, so ist es der Beginn einer neuen Wirklichkeit.
    Helder Camara, 1989

    Was ist eine Teamschule?

    In einer Teamschule werden innerhalb der Schule kleinere Einheiten, also Teams gebildet, die Raum lassen für Beziehungen und eigenverantwortliches Handeln von Schülerinnen und Schülern, Lehrerinnen und Lehrern und Eltern.
    Notwendige Kompetenzen für Teamfähigkeit wie kommunikative und soziale Kompetenz, Konfliktfähigkeit aber auch Einfühlungsvermögen und Toleranz werden im Prozess der Teamarbeit eingeübt und bereiten die Schülerinnen und Schüler auf die Ausbildungs-, Studien- und Berufswelt vor.
    In unserer Schule gibt es sieben Teams, dies sind die sechs Teams eines jeden Jahrgangs der Sekundarstufe I (Klassen 5 bis 10) und das Team der Sekundarstufe II (Jahrgangsstufen 11 bis 13). Jede Klasse der Sekundarstufe I wird von zwei Lehrkräften betreut, den Tutoren. Die acht Tutoren eines Jahrgangs bilden mit ihren vier Klassen ein Team.

    wie ist eine Teamschule organisiert?

    Die einzelnen Lehrerteams kommen regelmäßig in Konferenzen zusammen, um über ihre Arbeit zu beraten, zu planen und pädagogische Absprachen zu treffen.
    Die vier Klassenräume eines Jahrgangs, der zugehörige Lehrerteamraum sowie ein Differenzierungsraum liegen räumlich beieinander und bilden somit einen Heimatbereich, in dem sich die Kinder wohl fühlen können. Die Jahrgänge verbleiben die gesamte Schullaufbahn in ihren Räumen. Ebenso begleiten die Tutoren ihre Klassen möglichst durch die gesamte Schulzeit. Bis zur Klasse 9 steigen alle Schüler im Klassenverband, ungeachtet ihrer Leistungen, gemeinsam in die nächsthöhere Jahrgangsstufe auf.
    Innerhalb einer Klasse gibt es Tischgruppen von 4 bis 6 Schülern, die sich in ihren Fähigkeiten und Fertigkeiten ergänzen. Die Kinder lernen, sich gegenseitig zu helfen, Konflikte zu bearbeiten, Toleranz und Akzeptanz zu leben.

  • INDIVIDUALISIERTER UNTERRICHT

    In unseren Klassen treffen Kinder mit unterschiedlichen Neigungen, Fähigkeiten und Begabungen, aber auch unterschiedlicher Herkunft und Sozialisation aufeinander. Dieser Integrationsgedanke ist Programm von Gesamtschule. Unterschiede  zwischen den Schülern in einer werden als normal angesehen und zugleich als Chance und Bereicherung bewertet. Mit einer solchen Position, mit einer „Pädagogik der Vielfalt“ (vgl. z. B. Prengel 1993) verknüpft sich stets die Forderung, dass der Unterricht bewusst auf die Heterogenität der Schülerinnen und Schüler eingehen müsse: durch Methodenvielfalt, durch Binnendifferenzierung, durch individualisiertes Lernen.
    Prof. Dr. Klaus-Jürgen Tillmann, Symposium – didacta Köln 2007

    Individuelle Förderung schließt mit ein, dass die Schüler während des Unterrichts zur gleichen Zeit unterschiedliche Dinge tun können. Für einige können individuell zugeschnittene Förderpläne erstellt werden je nachdem, ob besondere Stärken gefördert werden sollen oder aber auch Defizite aufgearbeitet werden müssen. Ziel eines individualisierten Unterrichts ist es, die Kompetenz zu eigenverantwortlichem Lernen und Arbeiten zu vermitteln.  Wochenplan-/Arbeitsplanarbeit, Freiarbeit, Stationenarbeit) bieten Freiräume, die individuelle Ausgangslage der Schüler zu berücksichtigen. Diese lernen Entscheidungen zu treffen, Arbeitsabläufe zu planen und einen vorgegebenen Zeitrahmen einzuhalten.

     

    Niveaukurse

    Die Lerninhalte der Niveaukurse sind aufeinander abgestimmt, um die Durchlässigkeit zwischen den Kursen zu gewährleisten. Die Kurszugehörigkeit bedeutet in den Jahrgangsstufen 7 und 8 noch keine Festlegung für einen bestimmten Abschluss, dies geschieht erst ab Klasse 9. In Klasse 7 erfolgt die Einstufung zunächst in den Fächern Englisch und Mathematik, in Klasse 8 auch im Fach Deutsch.  Es werden zwei Leistungsgruppen gebildet, Schüler aus dem unteren und mittleren Leistungsbereich werden dem klassenbezogenen B-Kurs zugeteilt. Der A-Kurs setzt sich aus Schülern zweier Klassen zusammen, die dem oberen Leistungsbereich angehören. Ab Klasse 9 erfolgt in den Hauptfächern und im Fach Chemie eine dreigliedrige äußere Differenzierung, es werden Kurse auf drei Leistungsebenen gebildet: Ein Basis Grundkurse (G-Kurs), ein „mittlerer“ Erweiterungskurs Kurs (E1-Kurs) und ein oberer Erweiterungskurs (E2-Kurs). Im Fach Physik erfolgt eine Differenzierung auf zwei Leistungsebenen, der unteren und mittleren Leistungsebene (Grundkurs) und der oberen Leistungsebene (Erweiterungskurs).

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  • GANZHEITLICHES LERNEN IM PROJEKTUNTERRICHT

    Lernen über das Fach hinaus, anwendungsbezogen und in erlebbaren Zusammenhängen, ist das wichtigste Ziel des Projektunterrichts. Projekt bedeutet:

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    Ein Gramm Erfahrung… besser als eine Tonne Theorie.
    John Dewey

    Im Stundenplan der Klassen 5 bis 7 sind jeweils 2 Stunden für das Fach „Projekt“ ausgewiesen, in den Jahrgängen 8 und 9 jeweils 1 Stunde. In der Klassenstufe 10 sind Projekttage verankert, in den Jahrgangsstufen 11 bis 13 werden ebenfalls diverse Projekte durchgeführt.

    Alle SuS eines Jahrgangs haben zeitgleich (z.B. mittwochs  in der 5./6. Stunde) das Fach Projekt. Somit können Projekte auch klassenübergreifend durchgeführt werden. Das Fach „Projekt“ ist immer mit beiden Tutoren besetzt und wird benotet.

  • KÜNSTLERISCHE ORIENTIERUNG

    Kunst und Kultur sind ein unverzichtbarer Teil der Allgemeinbildung. Im  künstlerisch-kreativen Unterricht lernen die Schüler ihre individuellen schöpferischen Ausdrucksmöglichkeiten kennen und erproben vielfältige Möglichkeiten der selbständigen und schöpferisch praktischen Arbeit. Insbesondere die Fächer Darstellendes Spiel, Kunst, Musik und Projekt bieten hierfür die passenden Rahmenbedingungen. Des Weiteren lässt die vielfältige Zusammenarbeit mit außerschulischen Einrichtungen die Schüler Kultur erfahren.

  • MINT-SCHULE

    Aufgrund der Lage der Schule in einer durch die chemische Industrie geprägten Region ist es uns ein besonderes Anliegen, Kompetenzen unserer SuS im Bereich der MINT Fächer zu stärken.  In den Fächern Mathematik , Chemie und Physik erfolgt sowohl eine innere als auch eine äußere Differenzierung, ebenso wird der Unterricht in MINT Fächern nach Möglichkeit in „halber“ Klasse, meist nach Geschlechtern getrennt, durchgeführt.

    Unsere Aktivitäten im Bereich der Berufsorientierung (z.B. Metall und Elektro
    Truck der Metall und Elektroindustrie), des Projektunterrichts (Gesundheit, Medien, Sucht) und der vielfältigen Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern (Pro Familia, dem BASF Schülerlabor, dem Technoseum in Mannheim und demTeilchenbeschleuniger in Darmstadt, Klimaexpedition im Rahmen des GL Unterrichts u.v.m.) stärken ebenso unseren naturwissenschaftlichen Schwerpunkt.  Die erfolgreiche Teilnahme an diversen Wettbewerben (insbesondere Mathematikwettbewerb Känguru und Explore Science) ergänzt unseren MINT Schwerpunkt. Des Weiteren wird die MINT Ausrichtung unserer Schule in den Wahlpflichtfächern der Sekundarstufe I mit den Fächern Ökologie, Kunsthandwerk Technik und in unserer Profiloberstufe mit den Profilen Mathematik (Leistungskurs Mathematik, Grundkurs Informatik) und Ökologie (Leistungskurs Biologie, Grundkurs Chemie) deutlich.

    Ansprechpartner für MINT-Fragen:

    Sigrid Nölte
     s.noelte@igs-mutterstadt.de

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  • ÖFFNUNG VON SCHULE

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  • BERUFS- UND STUDIENORIENTIERUNG

    In den Klassenstufen 8 und 11 wird jeweils ein 14-tägiges Betriebspraktikum durchgeführt. In der Sekundarstufe I finden verpflichtend weitere Praktika statt. Sie dienen sowohl der beruflichen Orientierung im dualen System als auch für den Bereich der universitären Ausbildung.

    Praktika an der IGS Mutterstadt
    JahrgangArt des PraktikumsDauer
    6Tierpraktikum3 Stunden
    7Kindergartenpraktikum3 Tage
    8Betriebspraktikum2 Wochen
    9Sozialpraktikum3 Stunden
    11Berufsorientierendes Praktikum2 Wochen

    Des Weiteren kooperiert die IGS Mutterstadt mit vielen außerschulischen Partnern (IHK, HWK, Agentur für Arbeit, Unternehmen in der Region) im Rahmen unterschiedlichster Projekte. Die IGS Mutterstadt ist Mitglied im Arbeitskreis Schule/Wirtschaft Rhein-Pfalz.

    Unsere Partner:

  • ORGANISATORISCHER RAHMEN

    Versetzung / Abschlüsse

    In der IGS rücken alle Schüler ungeachtet ihrer Leistungen im Klassenverband in die nächsthöhere Klasse auf. Eine Versetzung erfolgt am Ende der Klasse 9. Will eine Schülerin/ein Schüler die Klasse 10 besuchen, so muss sie/er, versetzt werden. Die Schüler erhalten nach erfolgreichem Besuch der Klassenstufe 9 ein Abschlusszeugnis mit der Qualifikation der Berufsreife oder die Versetzung in die Klassenstufe 10. Die Schüler erhalten nach erfolgreichem Besuch der Klassenstufe 10 ein Abschlusszeugnis mit dem qualifizierten Sekundarabschluss I oder die Berechtigung zum Übergang in die Jahrgangsstufe 11 der gymnasialen Oberstufe. Die Schüler haben nach erfolgreichem Besuch der Jahrgangsstufe 12 den schulischen Teil der Fachhochschulreife erfüllt. Die Schüler erhalten nach erfolgreichem Besuch der Jahrgangsstufe 13 und bestandener Prüfung die Allgemeine Hochschulreife (Abitur). Die Bedingungen für Abschlüsse und Übergangsberechtigungen sind in der Übergreifenden Schulordnung für Realschulen plus, Integrierten Gesamtschulen und Gymnasien festgelegt.

    Verbale Beurteilung / SELG

    Unser Notenzeugnis enthält in den Klassenstufen 5 bis 8 keine Mitarbeits- und Verhaltensnoten. Stattdessen findet für das Halbjahreszeugnis ein Schüler-Eltern-Lehrer-Gespräch (SELG) statt, zu dem ein Protokoll angefertigt wird. Vor dem Jahreszeugnis kann alternativ zum SELG eine verbale Beurteilung in Form eines Briefes verfasst werden. Sowohl das SELG-Protokoll als auch die Verbale Beurteilung sind Bestandteile des Zeugnisses. In der 8. Klasse wird erstmals auch eine Aussage über die schulische Laufbahn (Prognose) der Schülerin oder des Schülers getroffen. Diese Schullaufbahn-Prognosen werden auch in 9 und 10 halbjährlich zum Zeugnis gegeben.

Weitere pädagogische Maßnahmen:

Klassenrat

Im Rahmen des sozialen Lernens kommt dem Klassenrat eine besondere Bedeutung zu. In den Jahrgängen 5 bis 11 haben alle Klassen pro Woche eine Klassenratsstunde. Hier werden Konflikte thematisiert, Problemlösungsstrategien entwickelt, Diskussionsleitung und Argumentieren geübt, was bedeutet, dass vor allem kommunikative Kompetenzen und Teamfähigkeit gefördert werden. Darüber hinaus wird demokratisches Verhalten eingeübt sowie das Selbstbewusstsein gestärkt und die Schüler werden zu mehr Selbstständigkeit und Verantwortungsbewusstsein erzogen. Eine Schülerin und ein Schüler leiten die KR-Stunde. Anhand der Themen legen sie die Tagesordnung fest, leiten die Diskussion und fassen Ergebnisse in einem Protokoll zusammen, die Einhaltung der Beschlüsse ist damit überprüfbar.

Methodentraining

In den Klassenstufen 5/6 werden Lernprozesse nicht nur in den Fachstunden, vielmehrauch in einer gesondert im Stundenplan ausgewiesenen Stunde, dem Methodentraining initiiert und unterstützt, denn der Erwerb von Lern- und Arbeitsstrategien ist genauso unverzichtbar wie die Aneignung von Wissen. Diese Stunde wird von beiden Tutoren der Klasse betreut. In Klasse 5 kommt der Lese- und Rechtschreibförderung eine besondere Bedeutung zu. In den weiterführenden Jahrgangsstufen gibt es verbindliche Methodentrainingstage und – stunden nach den Sommer- und Osterferien.