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Fünf Tage in Südengland

Die Englandfahrt war für mich eines der schönsten Erlebnisse meiner bisherigen Schulzeit und ich denke so war es auch für alle anderen, die dabei waren.

 

Sonntag, 09.02.2020, Abfahrt 5.00 Uhr

Natürlich war die Busfahrt nach England sehr lang und anstrengend, aber auch sehr spannend und aufregend. Denn unsere Abreise wurde von dem Sturm „Sabine“ begleitet, der in ganz Deutschland und Großbritannien gewütet hat. Auf der Busfahrt selbst haben wir nicht viel davon mitbekommen, als wir jedoch am Fährhafen in Calais (Frankreich) ankamen, wurde uns mitgeteilt, dass die Fährverbindung nach Dover (Großbritannien) wegen des starken Windes eingestellt wurde. Das war zunächst mal ein Schreck, wie sollten wir jetzt nach England kommen?

Zum Glück gab es für uns dann aber die Möglichkeit, den Eurotunnel zu benutzen. Wir wurden also mit dem Bus auf einen Zugwaggon gefahren und fuhren eine halbe Stunde mit dem Zug unter dem Ärmelkanal durch den Tunnel.

Als wir dann nach 16 Stunden Fahrt abends endlich in Shoreham-by-Sea ankamen, warteten unsere Gasteltern bereits auf uns. Die Begrüßung war sehr herzlich. Wir fuhren dann mit den Gasteltern zu unserer jeweiligen Unterkunft. Nach einem leckeren Abendessen bei der Gastfamilie ging es auch schon schnell ins Bett, da wir alle sehr müde waren. Ich war mit drei Freundinnen bei einer sehr netten Gastfamilie untergebracht und wir haben uns jeweils zu zweit ein Zimmer mit eigenem Bad geteilt.

Montag, 10.02.2020

Am ersten Tag wurden wir von unseren Gasteltern nach dem Frühstück zur Sprachschule gefahren. Hier wurden wir in Gruppen eingeteilt und lernten unsere jeweiligen Lehrerinnen kennen. Die Lehrerin meiner Gruppe hieß Joss und war sehr nett. Wir arbeiteten vor allem mündlich, um unsere Aussprache zu verbessern. Am ersten Tag und den folgenden Unterrichtstagen lernten wir viele neue Wörter kennen und der Unterricht machte sehr viel Spaß.

Nach der Sprachschule ging es mit dem Bus nach Portsmouth, wo wir den restlichen Tag verbrachten. Portsmouth ist eine große Hafenstadt (über 200.000 Einwohner) an der Südküste Englands. Ein Teil der Schüler ging zum Spinnaker Tower, die anderen besichtigten das HMS Victory, ein altes Segelschiff. Am Abend gingen wir wieder zu unseren Gastfamilien, die schon mit dem Abendessen auf uns warteten.

Dienstag, 11.02.2020

Am Vormittag besuchten wir wieder die Sprachschule und fuhren danach nach Brighton. Die Stadt ist das größte und bekannteste Seebad in Großbritannien. Zunächst ging es auf den Beachy Head, einen Hügel über Brighton, der direkt am Meer ist und große (aber auch gefährliche) Klippen hat. Als wir danach wieder, durchgefroren wegen des kalten Windes, im Bus saßen, steuerte der Bus die Innenstadt an. Dort sollten wir eine Rallye machen mit verschiedenen Aufgaben, z. B. ein Foto von dem British Airways i360, dem höchsten Gebäude der Stadt, machen und ein Interview mit einem Einwohner führen. Die Zeit, die wir nicht für die Rallye benötigten, hatten wir zur freien Verfügung.

Am Abend waren wir alle sehr müde und froh, als wir wieder bei unseren Gastfamilien waren.

Mittwoch, 12.02.2020

Der dritte Tag war genauso toll wie die anderen beiden zuvor. Nach der Sprachschule besuchten wir die Stadt Hastings. Die Stadt mit ihren 90.000 Einwohnern ist aufgrund der 5 Kilometer langen Strandpromenade ein beliebtes Seebad. Hier wanderten wir zuerst auf einen Berg, auf dem wir eine atemberaubende Aussicht auf die Stadt und das Meer hatten. Danach besuchten wir ein Aquarium. Nach ein wenig Freizeit in Hastings kehrten wir zurück nach Shoreham-by-Sea.

Donnerstag, 13.02.2020

Der vierte und leider auch letzte Tag unseres Aufenthaltes in Südengland war wohl der spannendste und auch der Tag, auf den sich fast alle am meisten freuten. Denn es ging nach London.

Nachdem wir uns von unserer Gastfamilie verabschiedet hatten, fuhren wir schon früh morgens mit dem Bus los.

In London liefen wir über die Tower Bridge, an der Themse entlang zum London Eye, machten natürlich reichlich Fotos und fuhren eine Runde auf dem berühmten Riesenrad.

Danach liefen wir am Big Ben vorbei durch den St. James Park zum Buckingham Palace. Die Queen haben wir leider nicht angetroffen.

Nach einem weiteren kurzen Marsch erreichten wir Piccadilly Circus, die berühmte Straßenkreuzung im Londoner West End. Der Circus befindet sich in der Nähe zahlreicher Shoppingmeilen. Ab hier hatten wir Freizeit und durften in Gruppen London auf eigene Faust erkunden.

Am Abend versammelten sich alle wieder am Trafalgar Square, einem großen Platz im Herzen von London mit der Admiral-Nelson-Säule. Wir checkten mehrfach, dass alle da waren und warteten auf weitere Anweisungen der Lehrerinnen.

Bereits sehr müde und ausgepowert warteten wir in einer schönen Markthalle bis wir gemeinsam zum Treffpunkt aufbrechen konnten, an dem uns der Bus wieder einsammelte.

Die Rückfahrt führte uns dann planmäßig mit der Fähre über den Ärmelkanal von Dover nach Calais. Da der Tag in London sehr anstrengend war, verschliefen Viele die Überfahrt und auch große Teile der Busfahrt.

Freitag, 14.02.2020, Ankunft 11.00 Uhr

Am nächsten Morgen kamen wir gegen 11.00 Uhr an der IGS in Mutterstadt an und wurden von unseren Eltern abgeholt.

Die Studienfahrt war ein tolles Erlebnis. Ich hoffe, dass auch in den nächsten Jahren noch viele Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit haben werden und die Chance ergreifen, mitzufahren.

Zu guter Letzt möchten wir Danke sagen, dass wir diese Chance hatten, an diesem Erlebnis teilzuhaben. Auch wenn die Fahrt aufgrund des Wetters und der langen Fahrt für Viele von uns sehr anstrengend war und Einige sich leider auch richtig arg erkältet haben (glücklicherweise aber nicht mit dem Coronavirus angesteckt haben 😉 ), war es dennoch ein Erfolg.

Danke an Herrn Crossett, Frau Hänssler und Frau Bless, die betreuenden Lehrkräfte, die trotz einiger unvorhersehbarer Schwierigkeiten nie den Kopf verloren haben (verlorene Geldbeutel) und immer ein offenes Ohr für uns Schüler hatten.

Danke auch an unseren tollen Busfahrer mit dem eigensinnigen Humor, der uns immer überallhin gefahren hat und uns sicher von A nach B gebracht hat.

Danke an Joss, unsere Lehrerin in der Sprachschule, die uns geholfen hat, unsere Aussprache zu verbessern und immer interessanten Unterricht gemacht hat.

Und natürlich auch Danke an unsere wunderbare Gastfamilie, die uns herzlich bei sich aufgenommen hat und unseren Aufenthalt verschönert hat.

Also lieber Jahrgang Leo Leuchte, macht euch schon einmal für nächstes Jahr bereit!

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