Die Wochen zwischen dem schriftlichen und mündlichen Abitur sind für die Schüler*innen des Jahrgang 13 erfahrungsgemäß von gemäßigter schulischer Motivation geprägt. Umso erfreulicher war es, dass sich die 19 Schüler*innen der DS-Kurse 13 von Frau Simon und Frau Staenglen noch einmal für einen Kostüm Projekt begeistern ließen. Doch bevor die Schüler*innen künstlerisch aktiv werden konnten, hatten sie sich zunächst in Paaren über eine ausgewählte Theaterepoche sowie die Besonderheiten der Kostüme in der jeweiligen Epoche informiert. Der Epochenüberblick reichte vom antiken Theater bis hin zum abstrakten mechanischen Theater der Neuzeit. Die weiterführende Aufgabe bestand darin, ein Kostüm zu der ausgewählten Epoche herzustellen. Allerdings unter erschwerten Bedingungen! Als Material durfte lediglich Packpapier, Druckpapier (wurde uns von der Rheinpfalz zur Verfügung gestellt), Kreppband, Schere und ein Tacker verwendet werden. Zuvor sollte eine Skizze von dem Kostüm angefertigt werden. Dann konnte es losgehen. Gemeinsam wurde geplant, geschnitten und darauf folgte die Anprobe, welche insbesondere für das Modell eine anstrengende Angelegenheit war. Ca. 2 Stunden mussten diese in ihren Kostümen ausharren, denn erst nach Fertigstellung aller Kostüme wurde die jeweilige Epoche und das dazugehörige Kostüm szenisch in Form eines „Museumsgangs“ präsentiert.
Die Gruppe hat über die unterschiedlichen Kostüme einen Einblick in die Theatergeschichte bekommen, konnte kreativ sein und hatte nebenbei noch viel Spaß bei der Gestaltung. Fazit der Gruppe: insgesamt ein gelungener Abschluss unserer gemeinsamen DS-Zeit.






