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Eine Traumreise…zu Ebbes

Herr Geis,

ursprünglich Bankkaufmann und Sozialpädagoge, aber vor allem leidenschaftlicher Kartenspieler. besuchte uns heute.

Sein Traum war, seinen Namen auf einer Spieleschachtel zu sehen. Als auch unsere Schüler ihre Träume nennen, wie z.B. erfolgreicher Beruf, erfolgreiche Zukunft, 40 werden, Reisen, Hobby zum Beruf zu machen, kam von ihm die Frage:

„Macht ihr schon was dafür?“

Selbst kam er mit Mitte 50 dazu seinen Traum in die Tat umzusetzen. Quasi von  der Couch aus.

In Stichworten: Auf der Couch gesessen mit vier Karten in der Hand; jede sollte „ebbes“ bedeuten; mit Freunden gespielt, weiterentwickelt; Freund hat ihn aufgefordert es einem Verlag zu schicken; Verlag hat es als zu kompliziert angesehen und abgelehnt; Freund war hartnäckig und hat Spieleentwicklerseminar im Internet entdeckt; erst keine Zeit gefunden; nach 5 Jahren hingefahren; dann wurde eine Lawine losgetreten;…Bekannter hat sich als Agent angeboten; Wurde daraufhingewiesen, dass man seine Rechte am Spiel an den Verlag abgibt; d.h. Der Name wird verändert, vielleicht auch Teile des Spiels; daraufhin beschlossen einen eigenen Verlag zu gründen;

Aber nun muss man alles selbst machen;

Dann kam wieder der Zufall: Grafikerin kennengelernt, Freund wurde Vertriebsleiter, weil das dessen Traum war.

Das ganze Projekt kostet natürlich…

Woher das Startkapital nehmen?

Idee Geburtshelfer:

20 Euro; dafür erhält man ein Spiel  und nimmt an einer Verlosung von Eintrittskarten der Weltspielemesse in Essen teil

Herr Geis zu seinen Erlebnissen:

„Nichts Schöneres als sich selbst zu verwirklichen“

„Offen für Neues zu sein, bereit sein, alles mitnehmen“

„Das Glück ist das einzige, das sich vermehrt, wenn man es teilt“

„Mit Wünschen offensiv umgehen, darüber sprechen, dann kann man bei anderen was anstoßen“

„Energien fließen lassen, dann kommt es automatisch aus überraschenden Richtungen zurück“

„Vertrauen haben, dass es funktioniert“

„Riesen Energieschub“

Immer wieder wird in seinen Erzählungen klar, um seinen Traum zu verwirklichen, muss man auch Zeit und Energie investieren, ein gutes Netzwerk und hartnäckige Freunde sind dabei ebenfalls sehr hilfreich.

Wichtig ist Herrn Geis in seinen Spielen die pfälzer Lebensart wiederzugeben. Daher sind sowohl die Spielkarten als auch der Spielplan und die Regeln auf pfälzisch.

Was ihm auch wichtig ist, wo und wie produziert wird, daher ist die Produktionsstätte nicht in China sondern in Bayern.

Ein ganz herzliches DANKESCHÖN an Herrn Geis, dass er uns mit auf seine Traumreise genommen hat!

https://www.spiegel.de/fotostrecke/geschenketipp-die-besten-kartenspiele-fuer-reisen-fotostrecke-104262.html?sara_ref=re-xx-cp-sh

Rheinpfalzartikel Sonntag Aktuell Im Dabbscheedel-Feld – Rheinpfalz – DIE RHEINPFALZ

https://www.palatia-spiele.de/english/games/

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