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Konflikte mit persönlichen Stärken lösen – Gewaltprävention im Jahrgang 8

In den beiden letzten Aprilwochen und in der ersten Maiwoche nahmen die vier achten Klassen jeweils einen Vormittag lang an einem Workshop „Gewaltprävention“ teil. Geleitet wurde er von Rüdiger Dahm, Sozialarbeiter, soziologischer Berater und Kunstkampfsportlehrer, der den Achtklässlern in Rollenspielen, kurzen Trainingssequenzen und mithilfe zahlreicher Beispiele aus dem Schul- und Lebensalltag vermittelte, was unter die Kategorie Gewalt fällt, wie man sich ihrer bewusst wird und vor allem, wie man sie vermeiden kann.

Dabei sensibilisierte Dahm die Schülerinnen und Schüler dafür, dass schon jede „blöde Anmerkung“ oder auch eine bestimmte Art von Lachen Gewalt sei. Auch demonstrierte er ihnen eindrucksvoll, dass, wer glaube, Macht über andere zu haben, in Wirklichkeit die Macht über sich selbst verloren habe.


Um Konflikte zu vermeiden, müsse man bereit sein, Meinungen auszutauschen, aber ohne dabei zu versuchen, auf der Wahrheit zu bestehen.
Indem jeweils die ganze Klasse ihre auf einem großen Tuch liegende Lehrkraft in den Schwebezustand versetzte, erfuhren die Achtklässler am eigenen Körper die Stärke ihres gemeinsamen Handelns.

Überhaupt ist die persönliche Stärke eine wesentliche Voraussetzung zur Lösung von Konflikten: „Ihr könnt keine Konflikte lösen, wenn ihr nicht auf eure Stärken schaut und sie nicht wahrnehmt.“ – so Dahm. Und die Stärke wiederum komme aus den Zielen, die jeder ganz genau kennen und auch möglichst konkret formulieren müsse. So reiche es beispielsweise nicht aus, nur vage Vorstellungen über sein eigenes Auto zu haben, das er gerne mit 18 hätte, vielmehr müsse man das genaue Modell, die Farbe, die Ausstattung, die PS-Zahl usw. kennen.
Man muss wissen, wofür man kämpft. Und wer für etwas kämpft, der gewinnt. Die wahren Sieger kommen ohne Gewalt aus – so das Fazit.

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